Optimierung des Lackierprozesses

Natürlich soll auch der Lackierprozess im Bereich der Pulverapplikation - und Rückgewinnung sowie beim Einbrennen optimiert werden. Bei klassischen Pulverbeschichtungsanlagen wird ein Durchlass- Querschnitt entsprechend dem grössten Teil definiert. In den meisten Fällen fahren kleine und grosse Werkstücke mit den gleichen Einstellungen durch die Pulverkabine. Überschüssiges Pulver wird beim Pulverbeschichtungsprozess sowieso zurückgewonnen, also spielt es keine Rolle! So wird oft argumentiert oder gehandelt. In vielen Fällen wird daher überbeschichtet.

Bei den hier beschriebenen Lackierverfahren geht es meistens um flache oder niedrige Werkstücke. Beim Einbrennen wird daher prädestiniert die Infrarot - Heiztechnik eingesetzt, meistens elektrische IR-Strahler. Diese sind über einen breiten Temperaturbereich regelbar und einfach und sicher.

Für kompliziertere Teile kann auch Induktion angewendet werden. Dann wird nur das Teil und nicht die Umgebung aufgeheizt. Durch die stabile Fixierung der Teile auf dem Fördersystem kann sehr oft auch die Prozesszeit verkürzt werden durch höhere Drücke (Vorbehandlung) oder höhere Luftgeschwindigkeit (Trocknen, Kühlen oder Einbrennen). Unsere Transporttechnik erlaubt aber auch sehr oft die Nutzung der Raumhöhe auf sehr einfache Art, die wiederum erlaubt, die Anlagen - Grundfläche gering zu halten.

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