Beim Verspritzen von Nasslacken
oder Klebstoffen entstehen Lösemitteldämpfe
und Overspray. Diese müssen abgesaugt resp.
gefiltert werden. Der maximal zulässige Wert
für das Ausstossen von Lösemitteln wird
durch die Luftreinhalteverordnung geregelt , ebenso
die maximal zulässigen Staubemissionen. Die
Lösemittelkonzentration wird durch die Luftmenge
bestimmt, sie soll 150 Milligramm pro m3 Luft
nicht überschreiten. Hauptziel ist natürlich,
mit möglichst wenig Lösemittel zu arbeiten.
Die Staubemissionen sollen 5 Milligramm pro m3
Luft nicht überschreiten. Dies kann durch
Auslegung des Filtersystems gesteuert werden.
Ab ca. 8 000 m3 Abluft pro
Stunde lohnt sich eine Wärmerückgewinnung,
d.h. die Abluft heizt bei tiefen Temperaturen
die kalte Zuluft auf. In der Regel kann mit einer
Wärmerückgewinnung ca. 50 - 80 % Energie
gespart werden. Zu beachten ist bei diesen Wärmerückgewinnungssystemen,
dass die Abluft immer noch mit Reststaub belastet
sein kann.
Anwendungsmöglichkeiten:
Kleine
bis mittelgrosse Betriebe Lackieren
in der Halle Einsatz
für Nasslacke (Lösemitte
- oder Wasser-Basis)
Vorteil:
Einhaltung
von LRV-Vorschriften Verbesserte
Arbeitsbedingungen
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Bis zu 80% Energie sparen mit Wärmerückgewinnung
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